Kopfschmerzen

Beinahe jeder Mensch hat im Verlauf seines Lebens mit Kopfschmerzen zu tun. Problematisch wird es aber erst wenn der Schmerz immer wieder kehrt oder gar chronisch wird. Die Lebensqualität der Betroffenen sinkt dramatisch und die wiederholte Einnahme von Schmerzmitteln jeglicher Art birgt auf Dauer weitere Gefahren. Kopfschmerzen lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen:

  • Primärer oder auch ideopathischer Kopfschmerz
  • Sekundärer oder auch symptomatischer Kopfschmerz

Während der primäre Kopfschmerz oftmals nicht eindeutig einer Ursache zuordnen lässt, hat der sekundäre – wie der Name schon vermuten lässt – seinen Ursprung in einer weiteren Krankheit.

Die Schulmedizin unterscheidet darüber hinaus unter 200 verschiedenen Formen von Kopfschmerzen. Die am häufigsten auftretenden Formen sind die sogenannten Spannungskopfschmerzen und Migräne. Beide Arten gehören zu den selbständig auftretenden Beschwerden, also in die Gruppe der ideopathischen Kopfschmerzen.

Spannungskopfschmerz

In der Regel sind beide Kopfhälften betroffen und die Schmerzen werden von den Betroffenen meist als drückend oder beengend beschrieben. Bei ausgeprägten Formen zieht der Schmerz von der Hinterseite des Schädels bis zur Stirn und den Augen. Spannungskopfschmerzen hängen zumeist mit Verspannunungen im Schulter- und Nackenbereich zusammen.

Osteopathische Behandlung von Kopfschmerzen

Im Rahmen der osteopathischen Untersuchung können unter anderem Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse im Bereich von Halswirbelsäule, Schulter- und Nackenmuskulatur betrachtet werden. Ergeben sich hierbei funktionelle Auffälligkeiten, können diese Gegenstand der manuellen Behandlung sein. 

Bei wiederkehrenden, starken oder neu auftretenden Kopfschmerzen sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Die wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit osteopathischer Verfahren bei Kopfschmerzen ist je nach Kopfschmerzform unterschiedlich und nicht für alle Anwendungsbereiche abschließend gesichert.

Weitere Indikationen

Patientinnen und Patienten mit chronischen oder systemischen Erkrankungen suchen teilweise ergänzend zu ihrer ärztlichen Behandlung eine osteopathische Praxis auf.
In der viszeralen Osteopathie werden neben dem Bewegungsapparat auch Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse im Bereich des Rumpfes und der dort liegenden Gewebestrukturen in die osteopathische Untersuchung einbezogen.
Ist das Gelenkspiel des Kiefergelenks aufgrund veränderter Spannungsverhältnisse der Kiefermuskulatur stark belastet, spricht man von einer Kiefergelenk-Dysfunktion – kurz CMD. Ein typisches Betätigungsfeld des Osteopathen.
Beinahe jeder Mensch hat im Verlauf seines Lebens mit Kopfschmerzen zu tun. Problematisch wird es aber erst wenn der Schmerz immer wieder kehrt oder gar chronisch wird. Die Lebensqualität der Betroffenen sinkt dramatisch und die wiederholte Einnahme von Schmerzmitteln jeglicher Art birgt auf Dauer weitere Gefahren.