Begleitende osteopathische Behandlung

Patientinnen und Patienten mit chronischen oder systemischen Erkrankungen suchen teilweise ergänzend zu ihrer ärztlichen Behandlung eine osteopathische Praxis auf. Dabei steht nicht die Behandlung der Grunderkrankung im Mittelpunkt. Im Rahmen der osteopathischen Untersuchung können vielmehr funktionelle Beschwerden und Einschränkungen des Bewegungsapparates erfasst und gegebenenfalls manuell behandelt werden. Dies kann beispielsweise die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Brustkorb oder Spannungsverhältnisse der beteiligten Muskulatur betreffen. Die osteopathische Behandlung ersetzt weder die medizinische Diagnostik noch die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung. Ein therapeutischer Erfolg hinsichtlich der Grunderkrankung kann daraus nicht abgeleitet werden.

Weitere Indikationen

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die typischerweise in wiederkehrenden Kopfschmerzattacken auftritt. Häufig kommen Begleiterscheinungen wie Übelkeit sowie Licht- oder Geräuschempfindlichkeit hinzu.
Rückenschmerzen sind weit verbreitet und können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen. Dazu können beispielsweise körperliche Belastung, Bewegungsmangel, langes Sitzen oder Veränderungen des Bewegungsapparates gehören. Auch psychosoziale Faktoren wie Stress können bei Rückenschmerzen eine Rolle spielen.
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen können sich unterschiedlich äußern und zahlreiche Ursachen haben. Eine medizinische Abklärung ist wichtig, um mögliche zugrunde liegende Erkrankungen zu erkennen. Im Rahmen einer osteopathischen Untersuchung können ergänzend Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse des Bewegungsapparates betrachtet werden.
Beschwerden im Bereich des Ellenbogens können unterschiedliche Ursachen haben.